Der Begriff „Gewalt“ in der GFK

Gewalt in der Kommunikation äußert sich vor allem in Urteilen über andere.

 

  • Diagnosen: „Du bist so empfindlich ...“
  • Schuldzuweisungen: „Wegen dir können wir jetzt nicht ...“
  • Analysen: „Wenn du das beachtet hättest ...“
  • Kritik: „So ist das falsch, das macht man so ...“
  • Interpretationen: „Du machst das, weil ...“
  • (Moralische) Wertungen: „Du bist klug, faul, du liegst richtig, falsch ...“
  • Sich im Recht fühlen
  • Bewertungen und dem Leugnen der Verantwortung für eigene Gefühle und Handlungen: „Ich fühle mich so, weil du mich mies behandelst.“ oder „Ich fühle mich manipuliert/provoziert.”
  • Forderungen, die andere zu Handlungen zwingen, die sie eigentlich ablehnen. Bei Nichterfüllung drohen Sanktionen. Dies muss nicht immer offensichtlich passieren, möglich ist auch die Erzeugung von Angst oder Schuldgefühlen beim Gegenüber.

 

Eine solche Kommunikation bezeichnet Rosenberg als lebensentfremdende Form der Kommunikation, die die Verbindung zwischen Menschen blockieren und zu psychischer oder physischer Gewalt beitragen kann.

 

In der Gewaltfreien Kommunikation richtet man die Aufmerksamkeit darauf, was einem wichtig ist und vermeidet in der Kommunikation alles, was beim Gegenüber als Bewertung, Beschuldigung, Kritik oder Angriff ankommen könnte.