Empathie im Gesundheitswesen

Empathie ist nicht Sympathie und nicht Selbstlosigkeit!

 

Wir müssen nicht die Meinung des anderen teilen und wir sind nicht verpflichtet, seine Bedürfnisse zu erfüllen. Empathie ermöglicht es aber, sich in die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und in die anderer Menschen einzufühlen ohne sie zu übernehmen. Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, auf welche Weise Gedanken und Gefühle alle Handlungen beeinflussen, wirkt sich dies auf Ihre innere Ruhe und Leistungsfähigkeit und die des gesamten Unternehmens aus.

 

 

Nutzen einer empathischen bedürfnisorientierten Kommunikation

  • Ein klarer und ehrlicher Ausdruck führt von gewohnheitsmäßigen, automatischen Reaktionen zu bewussteren Antworten
  • Gegenseitige Empathie erleichtert Vertrauen und Sicherheit für alle Beteiligten, so dass auch in schwierigen Situationen konstruktiv gehandelt werden kann
  • Zugrundeliegende Bedürfnisse aller Beteiligter können erkannt werden, Urteilsvermögen und Entscheidungsfähigkeit verbessern sich, Handlungsspielräume erweitern sich
  • Sie steigern Ihre Fähigkeit, andere zu motivieren und sich als erfolgreiches Teammitglied und starke Führungspersönlichkeit zu engagieren
  • Auftretender Ärger läßt sich leichter kontrollieren und konstruktiv umsetzen, wenn die Vorstellung geschult wird, dass die jeweilige Interpretation einer Situation nicht die einzig Mögliche darstellt
  • Kooperation entsteht immer öfter ohne gefühlte Anstrengung
  • (Selbst-)Empathie gilt als Prävention vor Burn-out

 

Empathie ist keine graue Theorie, sondern ein Erlebnis, das das Leben aller Beteiligten spürbar erleichtert.